Voraussetzungen zur Teilnahme an den Funktionsausbildungen

Die Voraussetzung zur Teilnahme an den Funktionsausbildungen Weichenprüfer, Weichenschlosser und Weichenmechaniker ist eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem der Fachrichtung Me-tall, Elektro, Gleis-/Tiefbau zugeordneten Ausbildungsberuf. Des Weiteren empfehlen wir mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung in der Instandhaltung von Weichen bzw. Kenntnisse aus speziellen Seminaren zur Vorbereitung.

Nach bestandener Prüfung einer Funktionsausbildung ist die daraus resultierende Befähigung zeitlich auf 2 Jahre befristet und wird per Qualifikationsnachweis dokumentiert.

Befähigungen nach bestandener Prüfung der Funktionsausbildungen:

Mit bestandener Prüfung wird die Befähigung zum Weichenschlosser Vignol bzw. Rille erworben. Der Mitarbeiter erwirbt damit die Berechtigung, mit entsprechenden örtlichen Kenntnissen Arbeiten an Weichenverschlusseinrichtungen bzw. Weichenstellvorrichtungen eigenverantwortlich durchzuführen.

Mit bestandener Prüfung wird die Befähigung zum Weichenmechaniker erworben. Der Mitarbeiter erwirbt
damit die Berechtigung, mit entsprechenden örtlichen Kenntnissen arbeits- und auftragsverantwortlich Instandsetzungsarbeiten am Gesamtsystem Weiche vorzunehmen (Mechanik und Elektrik).

Mit bestandener Prüfung wird die Befähigung zum Weichenprüfer erworben. Der Mitarbeiter erwirbt damit die Berechtigung, mit entsprechenden örtlichen Kenntnissen Weicheninspektionen eigenverantwortlich durchzuführen und dabei das Handmessverfahren anzuwenden.

Die DB AG hat die Zulassung zu Arbeiten in ihrem Netz besonders geregelt und setzt eine Prüfung durch den eigenen Bildungsträger voraus. Aus diesem Grund berechtigen die Funktionsausbildun-gen der Rhomberg Sersa Vossloh GmbH nicht zur Durchführung von Arbeiten im Geltungsbereich des DB Netzes.

Zur Aufrechterhaltung der Qualifikation ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an FIT.Semi-naren mindestens im 2-Jahresrhythmus zwingend erforderlich. Mit bestandener Lernerfolgskontrol-le erhalten die Teilnehmer der FIT.Seminare einen neuen Ausweis mit dem um 2 Jahre verlängerten Befähigungsnachweis. Unabhängig davon ist national und international gem. der Betriebssicher-heitsverordnung (BetrSichV) § 9 mindestens einmal jährlich eine Unterweisung der Mitarbeiter durch den Arbeitgeber gefordert. Diese Unterweisung erstreckt sich sowohl auf sicherheitstechni-sche als auch auf fachspezifische Belange.